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Astrologie in der Zeit des Mittelalters

Die Astrologie war in der Zeit des Mittelalters besonders eng mit der Medizin verflochten. Wer seine Approbation bekommen wollte, musste ebenfalls Kenntnisse in der Astrologie nachweisen.

Zur Zeit der Pest wurden in verstärktem Maße Astrologen bemüht. Sie sollten eine Ursache für die todbringende Krankheit finden. Manche Astrologen machten Mondfinsternisse, die als etwas Bedrohliches und Schreckliches galten, verantwortlich, andere sahen in der besonderen Stellung der Planeten die Ursache für die Pestepidemien.

Die Astrologie war nicht nur Ursachenlieferant für bestimmte Krankheiten, sondern auch von großer Bedeutung bei der Behandlung von solchen. Für den Aderlass war es beispielsweise wichtig, über die Stellung des Mondes bescheid zu wissen. Stand dieser in dem Tierkreiszeichen, welches dem verletzten Körperteil zugeordnet war, so durfte der Aderlass auf keinen Fall erfolgen. Dies geht auf den so genannten Tierkreismenschen zurück, bei dem die Tierkreiszeichen einzelnen Körperteilen zugeordnet wurden. So sind der Widder der Stirn und der Stier dem Hals zugeordnet, bis hin zu den Fischen, die mit den Füßen in Beziehung stehen.




Selbst an königlichen Höfen wurde die Astrologie eingesetzt. Wilhelm I. von England, besser bekannt als Wilhelm der Eroberer, ließ sich den Zeitpunkt seiner Krönung von einem Astrologen berechnen. Hofastrologen waren bei König und Adel in dieser Zeit sehr beliebt. Das gemeine Volk hingegen hatte vor allen in guten Zeiten wenig Berührung mit der Astrologie. Nur hin und wieder gelangten Vorhersagen an die Bevölkerung.

Auch führende Kirchenmänner hatten gegen die Verbreitung und den Einsatz astrologischen Wissens nichts einzuwenden, im Gegenteil man war der Meinung, dass Gott auch den Sternen eine gewisse Macht verliehen hatte, genauso wie all den anderen Dingen auf der Erde.

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