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Brief an das Universum

Wir haben sie alle gelesen. Die Bücher über das positive Denken, das Visualisieren, dem Gesetz der Anziehung. „The Secret“ ist auch schon längst kein Geheimnis mehr und dennoch… dennoch hat sich irgendwie so rein gar nichts bei uns verändert.

Aschenbecher © Flickr/Kartoffelmeister

Die Bücher waren so überzeugend, so dachten wir doch, endlich verstanden zu werden, dass da endlich jemand in die Muschel unseres Seelenohres hinein flüsterte und wir nun endlich eine Lösung für die Probleme unseres Lebens gefunden hätten. Aber so einfach ist das mit den „Wünschen an das Universum“ oder dem Visualisieren dann nun doch wieder nicht. Viele Wünsche bleiben nämlich unerfüllt.

Doch woran liegt das? Stellen wir uns das Ganze nicht gut genug vor? Formulieren wir unsere Wünsche falsch? Genau hier liegt schon das Problem. In diesen Fragen. Dass wir zweifeln, hinterfragen, nochmal nachaken müssen. Eben nicht richtig daran glauben. Und das mit dem Visualisieren ist im Leben auch nicht immer so ganz einfach. Da regen wir uns schon zwischendurch mal über die Supermarktschlange auf oder den fehlenden Parkplatz. Oder aber wir sind ausgelaugt, müde und wollen nur noch vor dem Fernseher dösen.

Deshalb einen kleinen Tipp von meiner Oma heute für euch 🙂 ! Meine Omi hat nämlich immer gesagt: „Kind, du musst dir deine Wünsche aufschreiben!“ – und sie hatte Recht. Man nehme einfach ein Blatt Papier, einen Stift und schreibe los, was das Herz begehrt. Wie einen tatsächlichen Brief an das Universum oder ein umgekehrtes Orakel 😉 , nur, dass wir beim Schreiben daran glauben, daran denken, dass das, was wir hier schreiben, Realität ist. Wir freuen uns, wir leben es schon mal und dann – dann vergessen wir den Wisch wieder. Zerreißen ihn und schmeißen ihn fort.

Glaubt mir oder lasst es sein: Bei mir hat es funktioniert. Als ich sechzehn war, schrieb ich auf einen abgerissenen Collegeblockzettel mit krakeliger Schrift: „Wenn ich zwanzig Jahre alt bin, höre ich mit dem Rauchen auf.“ Ich vergaß das natürlich wieder, tat es als pubertierenden Blödsinn ab. Aber genau zwei Monate vor meinem zwanzigsten Geburtstag rauchte ich meine letzte Zigarette, hörte aus heiterem Himmel ganz spontan auf und lebte fortan rauchfrei (Mehr zum Nichtrauchen?! Dann schaut mal hier). Könnte natürlich auch Zufall gewesen sein. Aber ich möchte lieber an etwas anderes glauben. Das ist eben Magie!

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