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Das Jahr 2012

Das glorreiche Jahr 2012. Die einen warten auf die Erlösung, die anderen glauben an das Ende der Welt. Der Rest schüttelt nur den Kopf über die Masseneuphorie, die gerade wie eine Sintflut durch Europa rast.

Wird ein Planet 2012 kommen? © Pixelio/piet-schenk

Aber was hat es damit eigentlich genau auf sich? Im Jahre 2012 endet der berühmte Maya-Kalender, zudem soll ein Planet so an der Erde vorbei fliegen, dass es unser Leben für immer verändern wird. Fakt ist: Den Maya Kalender gibt es und er endet tatsächlich in 2012. Auch den berühmt berüchtigten „Planet X“ gibt es. Er ist schon des Öfteren an uns vorbei geflogen, umgebracht hat er die Erde bisher aber nicht.

Nicht ganz abwegig ist die Theorie des Polsprunges, den der Planet auslösen könnte. Dabei unterscheidet man allerdings zwischen geographischen und magnetischen. Es gibt jene Wahrsager, die an einen geographischen Polsprung glauben und sich seit Jahren mit dem Überleben dieser Dramatik befassen. Der magnetische Polsprung ist auch schon öfters passiert. Gesund wäre auch der nicht für uns.

Da der Maya Kalender endet, glauben nicht wenige Menschen an das Ende der Welt. Oder zumindest an das unsrige Ende. Aber es gibt noch eine ganz andere Theorie, die viel weiter verbreitet ist: Wir alle werden im Jahre 2012 eine neue Ebene des Seins betreten, eine vierte Dimension erobern. Den Bewusstseinssprung. Dazu müssen wir lediglich eines lernen: zu lieben. Denn demnach werden auch wir zu Lichtwesen werden, zu Engeln, die sich selbst und anderen helfen.

Das sind alles nur Fragmente eines riesigen Gebildes. Ich finde dieses Thema allerdings recht interessant und würde euch mit der Zeit näheres dazu erzählen. Was ich persönlich glaube? Wenn das Ende der Welt eintritt, wäre das nur bedingt ein Weltuntergang 😉 . Die Evolution sortiert gerne mal aus. Warum nicht auch uns? Andererseits finde ich den Gedanken auch schön, dass wir uns alle mehr darauf besinnen, was wir sind. Dass wir lernen, Mitmenschen mit Achtung und Respekt und dem Leben mit Demut zu begegnen. Es ist ein tröstlicher Gedanke, dass wir alle in einer neuen Dimension „aufwachen“, in der alles und jeder mit Liebe durchtränkt sein wir und wir alle die elementaren, wichtigen Dinge begriffen haben.

Aber ich wette, trotz tollsten neuesten Bewusstheitsgrad – bei uns allen wird am Montag-Morgen der Wecker klingen, wir werden draufhauen, uns stöhnend im Bett umher wälzen und uns fragen, wieso sich eigentlich nichts verändert hat – obwohl sich alles verändert hat. Die größten Veränderungen vollziehen sich doch in aller stiller Erhabenheit, so dass wir in den meisten Fällen nur bedingt etwas davon spüren. Auch bei Wiki ist das Jahr schon angekommen.

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