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„The Ward“: Unheilvoller Thriller von John Carpenter

John Carpenter ist ein Meister im Erzählen unheimlicher Geschichten, und „The Ward“ bildet da keine Ausnahme. Mit dieser Geistererzählung bereichert Carpenter die große Sammlung von Legenden über rastlose Seelen um eine weitere, sehr düstere Variante.

„John Carpenter’s The Ward“ ist eines der aktuellsten Beispiele dafür, dass Geistergeschichten noch immer unsere Phantasie beflügeln. Es gibt unzählige reale Berichte und fiktive Erzählungen, die sich mit dem ruhelosen Leben nach dem Tod beschäftigen, doch die Menschen werden nicht müde, sich immer neue Versionen dieser Legenden einfallen zu lassen. Das Thema ist einfach zu faszinierend und bietet gleichzeitig eine so wunderbare Möglichkeit: denn wenn es Geister tatsächlich gibt, dann gibt es auch ein Weiterleben nach dem Tod des Körpers. Und wer möchte nicht an diese tröstliche Idee glauben?!

„John Carpenter’s The Ward“: Unheimlicher Nervenkitzel

In „John Carpenter’s The Ward“ wird Kristen von der Polizei aufgegriffen wird, nachdem sie offenbar ein verlassenes Haus in Brand gesteckt hat. Die junge Frau kann sich jedoch an nichts erinnern und wird wegen ihrer geistigen Verwirrung in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Gegen ihren Willen sitzt sie nun hier fest, während um sie herum immer häufiger unerklärliche Dinge geschehen. Kristen glaubt immer wieder, eine Frauengestalt zu sehen, die durch die Flure der Anstalt geistert. Doch als sie sich bei ihren Mitinsassen erkundigt, stößt sie nur auf verängstigtes Schweigen und vage Hinweise auf frühere Patientinnen, welche die Anstalten als Letzte verlassen hätten. Doch langsam kommen Kristen Zweifel, ob die Frauen tatsächlich lebend entlassen wurden…

Eine mehr oder weniger klassische Geistergeschichte spielt sich hier vor den Augen des Zuschauers ab. Eine rastlose Seele durchstreift die Flure einer Nervenheilanstalt und bedroht Leben und Geist der Insassen. Wenn man nicht schon vorher verrückt war, wird man es sicherlich, wenn man mit einem Geist eingesperrt wird, mag man sich da denken.

Böse Geister und freundliche, verlorene Seelen

Mit seinem Film spinnt John Carpenter eine Geschichte um einen bösartigen Geist, der den Lebenden um ihn herum Schaden zufügen möchte. Gerade in Hollywood-Produktionen ist dieses Motiv vorherrschend, denn ein übernatürlicher Bösewicht bildet nun einmal einen großartigen Ausgangspunkt für einen unheimlichen Horrorfilm. So einem rachsüchtigen Geist möchte man natürlich ungern begegnen. Menschen, die versuchen, bei einer Séance oder durch das Gläserrücken in Kontakt mit Verstorbenen zu treten, hoffen daher eher auf die Antwort gutartiger Geister, die ihnen wohlgesonnen sind und bereitwillig ihre Fragen beantworten.

Doch selbst der Anblick einer verlorenen Seele, die keinerlei Böses im Sinn hat, dürfte den meisten Menschen sehr unheimlich erscheinen. Denn wir neigen immer noch dazu, uns vor dem zu fürchten, was wir nicht verstehen. Und so einladend die Idee eines Lebens nach dem Tod auch ist – der Gedanke daran, ewig als Spukgestalt auf der Erde festsitzen zu müssen ist weitaus weniger erfreulich. Daher werden unheimliche Geschichten uns auch weiterhin einen Schauer über den Rücken jagen, und Filmemacher wie John Carpenter werden noch lange ein leichtes Spiel damit haben, uns durch Geistererzählungen in Schrecken zu versetzen.

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