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Paläo-Diät: So geht’s richtig

Paläo-Diät: So geht’s richtig

Liegen wieder einmal ein paar Pfunde zu viel auf der Hüfte, fangen viele Menschen an, sich in ihrer Ernährung einzuschränken. Doch auch wenn man durch weniger essen kurzfristig einige Kilos verlieren kann, kommen diese früher oder später wieder zurück. Viel sinnvoller ist eine Ernährungsumstellung, wie zum Beispiel die Paläo-Diät. Noch nie von ihr gehört?
Wir zeigen wie man mit der Steinzeiternährung ein gesünderes Leben führt.

Hochwertige Tierprodukte und viel Gemüse

Bei der Paläo-Diät geht es darum, sich von alldem zu ernähren, was unseren Vorfahren, den Steinzeitmenschen zu ihrer Zeit zur Verfügung stand. Als Nahrungsgrundlage diente den Jägern und Sammlern damals hauptsächlich Fleisch und unverarbeitetes Gemüse. Letzteres enthält neben verdauungsfördernden Ballaststoffen auch wichtige Kohlenhydrate und sorgt für einen funktionierenden Stoffwechsel. Tierische Proteine wie sie Beispielsweise in Fleisch zu finden sind, lassen sich leichter vom Körper verarbeiten als pflanzliche Proteine und sind für uns deshalb Eiweißlieferant Nummer eins. Dabei ist es wichtig, nicht auf irgendein Fleisch zurückzugreifen, sondern hochwertige Produkte zu kaufen. Für Fleisch von weidegefütterten Rindern oder Wildtieren muss man heutzutage nicht einmal mehr zum Metzger gehen, sondern findet Qualitätsware, wie zum Beispiel von Schwarz und Cranz, auch beim Discounter.

Naschen in Maßen

Wer zwischendurch etwas Süßes zum Naschen braucht, der muss sich dieses auch bei der Paläo-Diät nicht verkneifen, denn auf dem Paläo-Speiseplan gibt es genügend Alternativen zu Süßigkeiten.
Obst schmeckt nicht nur gut als Snack, sondern ist auch ein wichtiger Lieferant von Vitaminen und Ballaststoffen.
Im Hinterkopf behalten sollte man aber trotzdem, dass Obst oft viel Fruchtzucker enthält. Daher gilt es, öfter zu Beerenfrüchten zu greifen und beispielsweise auf Bananen zu verzichten, da letztere einen hohen Zuckeranteil aufweisen.
Auch Nüsse eignen sich hervorragend als Energielieferant, sollten aber in Maßen genossen werden,
da viele Nussarten Fettsäuren enthalten, welche die Mineralstoffaufnahme einschränken können.

Diese Nahrungsmittel sind tabu

Auch wenn es schwerfallen mag, auf Getreideprodukte wie Brot oder Pasta sollte man in jedem Fall verzichten. Alle Arten von Getreide weisen große Mengen an leicht verwertbaren Kohlenhydraten auf und lassen damit nicht nur den Blutzuckerspiegel unregelmäßig steigen, sondern sorgen auch für schnell wachsende Fettreserven im Körper – und das will man schließlich bei einer Diät verhindern.
Ebenfalls tabu sind Produkte die raffinierten Zucker oder Fette enthalten, das kann sogar in industriell verarbeitetem Fleisch und anderen unscheinbaren Lebensmitteln der Fall sein. Diese Stoffe bringen dem Körper keinerlei gesundheitlichen Vorteile, sondern sind grundsätzlich schädigend.

Bildquelle: Thinkstock, 467589234, iStock, mucella

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