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„Source Code“: Im Körper eines Anderen aufwachen

In „Source Code“ wacht Jake Gyllenhaal in einem Körper auf, der nicht sein eigener ist – und zunächst hat er keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Doch die Situation wird noch viel komplizierter, als er es in diesem Augenblick erahnen könnte.

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Der Film „Source Code“, der am 02. Juni in die deutschen Kinos kommt, ist die neueste Hollywood-Umsetzung einer Idee, die seit Jahrhunderten die Menschen fasziniert und hoffen lässt: die Möglichkeit der Seelenwanderung und damit das Weiterleben nach dem Tod des physischen Körpers. Im Film muss ein Mann die Seelenwanderung vorsätzlich unternehmen, um rechtzeitig ein drohendes Unglück verhindern zu können.

„Source Code“: Seelenwanderung im Film

Nicht nur Hollywoods neuester Thriller, sondern auch viele Komödien haben schon mit der Idee der Seelenwanderung gespielt. Mehrfach gab es bereits Geschichten um eine Verwechslung der besonderen Art, in denen zwei Menschen für eine bestimmte Zeit unfreiwillig die Körper tauschten und das Leben des jeweils Anderen führen mussten. In „Source Code“ ist es ein Computerprogramm, mit dessen Hilfe man seinen Geist in den Körper eines Menschen transportieren kann, jedoch nur für die letzten 8 Minuten seines Lebens. Diese mit moderner Technologie künstlich erzeugte Seelenwanderung stellt damit einen fiktiven Fall vor, in welchem Menschen versuchen, Gott zu spielen.

Seelenwanderung und das Leben nach dem Tod

Wenn man einmal anfängt zu suchen, entdeckt man unzählige Beispiele für die Verwendung dieser Idee in Film und Fernsehen. Warum aber interessiert sich Hollywood so sehr für das Thema der Seelenwanderung? Ganz einfach weil die Nachfrage den Markt bestimmt, wie es so schön heißt. Die Möglichkeit der Seelenwanderung beschäftigt so viele Menschen und ist in diversen Religionen und Glaubensrichtungen fester Bestandteil der spirituellen Lehre. Und sie fasziniert sogar Menschen, die eigentlich gar nicht daran glauben. Oder nicht daran glauben wollen. Insgeheim hegt wahrscheinlich Jeder die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Und jede neue Idee, die dieser Hoffnung ein wenig mehr Nahrung gibt, bewegt uns.

Viele Menschen haben bereits das Experiment gewagt und sich durch eine Rückführung in frühere Leben zurückversetzen lassen. Auch wer bei einer Séance schon einmal versucht hat, Kontakt mit Geistern Verstorbener aufzunehmen, glaubt an die Seelenwanderung oder lässt in seinem Weltbild zumindest die Möglichkeit zu. Wer seinen Geist für solche Phänomene offen hält, kann erstaunliche Dinge entdecken und Interessantes über sich selbst erfahren. Zumindest an Hollywoods neuester Idee könnten aber auch Skeptiker ihren Spaß haben. „Source Code“ ist zwar weniger philosophische Untersuchung als auf Hochglanz poliertes Popcorn-Kino, aber dafür doch wenigstens unterhaltsam. Werbung

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