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Fremdsprachige Fachkräfte – So werden sie bestmöglich ins deutsche Unternehmen integriert

Fremdsprachige Fachkräfte – So werden sie bestmöglich ins deutsche Unternehmen integriertDie deutsche Wirtschaft sucht dringend Fachkräfte, in anderen europäischen Staaten und anderswo in der Welt herrscht hohe Arbeitslosigkeit. Deswegen strömen immer mehr gut qualifizierte Menschen aus dem Ausland nach Deutschland, wo sie von den Firmen willkommen geheißen werden. Doch ein Händedruck reicht nicht, es bedarf einer systematischen Integration.




Schlüssel zur Integration: Sprachkurse über die Firma organisieren

Die meisten ausländischen Arbeitskräfte weisen ein hohes Maß an Fachexpertise auf, doch an der deutschen Sprache hapert es noch. Viele verfügen nur über Grundkenntnisse oder können sich allein auf Englisch mit den Kollegen unterhalten. An diesem Punkt sollten Firmen zuerst ansetzen und einen Sprachkurs anbieten. Dazu können sie die Teilnahme an Kursen finanzieren, die etwa die Volkshochschule oder eine private Sprachschule durchführt. Sie können auch zu festen Zeiten einen Sprachlehrer in das Unternehmen holen, der alle neuen ausländischen Kollegen in „Deutsch als Fremdsprache“ unterrichtet. Alternativ empfehlen sich Sprachlernplattformen im Internet, bei denen die Beschäftigten Deutsch mit Videokursen und interaktiven Übungen lernen können – zum Beispiel mit Papagei.com. Bei solchen Portalen können Betriebe Kontingente buchen, so lässt sich dieses Angebot einfach abwickeln. Die Neuankömmlinge werden es mit Engagement danken: Sie können künftig nicht nur in der Firma besser kommunizieren, sondern auch im Privatleben.

Sich auch außerhalb der Arbeitszeit kümmern

Unternehmen wollen Fachkräfte möglichst lange binden, deswegen sollten diese sich rundum wohlfühlen. Mit Sprachverständnis werden sie sich auch im neuen privaten Umfeld schneller zurechtfinden. Dennoch werden sie zu Beginn über wenig Kontakte verfügen und die Region kaum kennen. Dem können Firmen Abhilfe schaffen, indem alt eingesessene Kollegen die Neulinge zu gemeinsamen Ausflügen mitnehmen. Sie können den fremdsprachigen Fachkräften beispielsweise die Stadt zeigen, sie zu einer Kneipentour einladen oder eine kleine Feier zum Kennenlernen organisieren.

Zudem empfiehlt sich ein fester Ansprechpartner im Betrieb, der bei allen wichtigen Fragen zu Steuern, Sozialversicherungen, Kita-Plätzen und dem Wohnungsmarkt Bescheid weiß. Ziehen die Beschäftigten erst kurz vor dem Jobantritt nach Deutschland, werden sie mit den vielen Anforderungen von der Wohnungssuche bis hin zu allen bürokratischen Angelegenheiten überfordert sein. Hilfe wissen sie sicher zu schätzen.

Neue Mitarbeiter herzlich im Team aufnehmen

Fremdsprachige Fachkräfte sollten sich in einer Firma sofort integriert fühlen, das fördert ihre Motivation und die Kooperation im Team. Mit einem vom Unternehmen finanzierten Sprachkurs gelingt der erste Schritt. Betriebe sollten zudem gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit anbieten und in der ersten Zeit bei der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen Unterstützung leisten.

Bild: contrastwerkstatt – Fotolia

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