Home Wissenswertes Sommerhitze: Richtiges Abkühlen sorgt für besseren Schlaf

Sommerhitze: Richtiges Abkühlen sorgt für besseren Schlaf

Sommerhitze: Richtiges Abkühlen sorgt für besseren Schlaf

Nach dem Winter freuen sich viele über die ersten Sonnenstrahlen. Doch hat sich der Sommer erst einmal richtig warmgelaufen, belasten hohe Temperaturen über 30 Grad den Kreislauf und erschweren einen erholsamen Schlaf.

Erfrischung richtig dosieren

Besonders in Schlafzimmern, die nach Süden ausgerichtet sind, staut sich im Sommer schnell die Hitze. Am besten ist es, tagsüber Fenster und Vorhänge zu schließen und den Raum vor dem Zubettgehen durchzulüften. Wer eine Klimaanlage besitzt, sollte diese nicht zu kalt einstellen und sich zumindest leicht zudecken. Dies beugt Verspannungen und Erkältungen vor. Eine lauwarme Dusche ist der ideale Start in eine entspannte Nacht: Die Körpertemperatur sinkt und signalisiert dem Körper, dass es bald ins Bett geht. Für zusätzliche Erfrischung sorgt ein gekühltes Kopfkissen oder ein kühles Körnerkissen am Fußende im Bett.

Mit viel Flüssigkeit gegen die Hitze

Ob im Büro oder zu Hause: Frühmorgens ist der beste Zeitpunkt, um kühle Luft in die Räume zu lassen. Weite Kleidung aus Leinen, Baumwolle oder Lyocell schützt tagsüber vor der Sonne, ist atmungsaktiv und fühlt sich auch bei Hitze angenehm auf der Haut an. Um Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen zu vermeiden, ist es wichtig, ausreichend zu trinken – am besten in Form von Wasser und verdünnten Fruchtsäften. Da im Alter der Durst stetig abnimmt, haben besonders ältere Menschen bei Hitze Probleme, genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Bei der Trinkmenge sollten Menschen mit Herzerkrankungen, insbesondere mit einer Herzschwäche jedoch vorsichtig sein: Zu viel Flüssigkeit belastet das Herz und fördert die Entstehung von Wassereinlagerungen. Wie viel schon zu viel ist, entscheidet bei Patienten mit der sogenannten Herzinsuffizienz am besten der Arzt.

Doppelter Sonnenschutz für Kinder

Neben älteren Menschen machen hohe Temperaturen auch gerade Kindern zu schaffen: Ihre Haut ist dünner und empfindlicher als bei Erwachsenen und sie bekommen schnell einen Sonnenbrand. Da die Haut ein gutes Gedächtnis für die Menge der Sonneneinstrahlung hat, empfehlen Kinder- und Jugendärzte Babys während des ersten Lebensjahres nur in den Schatten zu legen. Neben Sonnencremes, die einen ausreichenden UVA- und UVB-Schutz bieten, sollten Eltern auf textilen Sonnenschutz setzen – beispielsweise in Form einer Kopfbedeckung mit Rand beziehungsweise bei Babys einen Sonnenschirm im Buggy.

Foto: Pixabay, 1578369, kiragrafie

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