Home Wissenswertes Terrassengestaltung hat viele Gesichter – und geht manchmal nicht ohne Bauplan

Terrassengestaltung hat viele Gesichter – und geht manchmal nicht ohne Bauplan

Eine Terrasse ist integrativer Bestandteil von Haus und Garten – ihre Gestaltung muss sich somit folgerichtig ins Gesamtensemble einfügen. Wird diese Maxime berücksichtigt, braucht es nur noch einen guten Planer oder ausreichend eigene Fantasie, um die Terrasse zu einem Highlight und begehrten Ruhepunkt zu entwickeln.

Individuelle Terrassengestaltung

Neben den stilistischen Erwägungen ist als Ausgangspunkt für Planungen stets die individuelle Lage der Terrasse zu erwägen. Soll sie nur ein kleines, aber feines Sitzplätzchen am Haus mit Blick in den Garten werden – oder gibt es vielleicht in einer malerischen Hanglage die Möglichkeit, sie stufig angeordnet in mehrere Ebenen aufzuteilen? Dient sie nur dem persönlichen Relaxen oder auch als repräsentativer Treffpunkt für Gäste?

Die schlichteste – allerdings nicht minder liebloseste – Terrassengestaltung besteht im simplen Belegen der verfügbaren Fläche mit grauen Viereckplatten aus Beton oder Waschbeton. Das mag für bescheidene eigene Zwecke genügen und auch mal die Möglichkeit eines Grillabends „unter sich“ eröffnen. Besonders kreativ ist das aber nicht. Wesentlich individueller wirkt die Terrassengestaltung mit einem kombinierten Untergrund aus verschiedenen Pflastersteinen oder steckbaren Elementen robuster, witterungsbeständiger Edelhölzer. In ländlichen Regionen mit spezifischen, regionalen Gesteinsvorkommen passt sich naturgemäß eine Terrasse mit entsprechendem Bruchstein-Untergrund aus diesen Materialien optimal ein und ist auch ohne gigantischen Kostenaufwand realisierbar.

Extravagante Ideen

Äußerst spektakulär wirken Terrassen aus hellem Sandstein oder buntem Marmor – doch ist hier vorab zu erwägen, ob die Witterung in der jeweiligen Heimatregion deren Verwendung zulässt. Solche sensiblen Gesteine werden sonst wegen Frostschäden, Algen- und Moosansatz und damit verbundenem, problematischem Reinigungsaufwand zu einer unendlichen „Kostenfalle“.

Soll eine Terrasse mit einer Überdachung auch bei Schlechtwetter genutzt werden können, ist in jedem Fall der Gang zum örtlichen Bauamt notwendig. Denn es gibt eine Vielzahl regional abweichender Bestimmungen, ob hierfür ein Bauplan eingereicht werden muss. Hierbei orientieren sich die Behörden sowohl an der Größe der benötigten Überdachung als auch an der stilgerechten Einpassung ins Gesamtbild des eigenen Grundstücks und der nachbarschaftlichen Umgebung.

Image: Patrizia Tilly – Fotolia

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